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“WinterWissen”: Türchen 24

Weihnachten weltweit

Heute ist Heiligabend. Und die ganze Welt feiert mit. Weihnachten ist das einzige religiöse Fest, das Menschen über den ganzen Globus hinweg verbindet. Zwischen 24. Dezember und 7. Januar wird die Geburt Jesu mittlerweile auf allen Kontinenten zelebriert: In Nord-, Mittel- und Südamerika, ganz Europa, in Äthiopien, Ägypten, Russland, Indien, Phillippinen, Australien und Neuseeland – und sogar in Japan und China, auch wenn das Fest dort eher von kommerziellem Interesse ist. Doch wie genau feiern die Menschen Weihnachten eigentlich in den einzelnen Ländern?

Antworten gibt unsere interaktive Weltkarte:

Corinna Huber wissen + konzepte

Karte: freestock.ca/Nicolas Raymond, CC BY 3.0

“WinterWissen”: Türchen 23

Heiß und würzig

Die Feuerzangenbowle – seit dem gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann gehört sie zu den klassischen Weihnachts- und Silvesterbräuchen. In dem würzigen Heißgetränk stecken unterschiedlichste Zutaten – und vor allem Gewürze.

Fotos:

Caroline Zörlein, wissen + konzepte

Caroline Zörlein wissen + konzepte

Feuerzangenbowle: flickr.com/Christian Stenger, CC BY-SA
Sternanis: flickr.com/Jeroen Bennink, CC BY 2.0
Orangen: flickr.com/Keith Williamson, CC BY 2.0
Zuckerrohr: flickr.com/Gary Stevens, CC BY 2.0
Zuckerrohrfeld: flickr.com/parrhesiastes, CC BY-SA 2.0
getrocknete Nelken: flickr.com/trophygeek, CC BY 2.0
Gewürznelken: flickr.com/Steenbergs, CC BY 2.0
Zucker: flickr.com/longhairbroad, CC BY 2.0
Zimt: flickr.com/nathanmac87, CC BY 2.0
Wein: flickr.com/QuinnDombrowski, CC BY-SA 2.0

“WinterWissen”: Türchen 22

Spekulationen um Spekulatius

Na, haben Sie schon Ihre Weihnachtsplätzchen gebacken? Vielleicht sogar mehrere Sorten? Schokomakronen, Vanillekipferln, Marzipanstangen, und wie die Leckereien nicht alle heißen. Ob mit zarter Schokolade überzogen, mit frischer Erdbeermarmelade bestrichen, mit nussigem Nougat gefüllt oder mit Zuckerguß fein verziert – Formen und Geschmäcker kennen kaum Grenzen.

Und dann gibt es da noch die eine, ganz andere Sorte. Sie ist eigentlich ganz schlicht. Ein einfaches, flaches und weihnachtlich-würziges Mürbteiggebäck, das nur durch zweierlei auffällt: durch seine Relief-Motive und durch seinen Namen – Spekulatius. Doch woher kommt eigentlich der Name Spekulatius?

Unser heutiges wissen+konzepte-Adventsbild gibt Ihnen die Antwort. Seien Sie neugierig!

Sebastian Kirschner wissen + konzepte

Foto: flickr.com/Saaleha Bamjee, CC BY-SA 2.0

“WinterWissen”: Türchen 21

Reise um die Sonne

Warum sind die Tage im Winter kürzer? Und wie war das noch mal mit den Jahreszeiten? Eigentlich ganz einfach:

Auf der jährlichen Reise um die Sonne steht die Erdachse nicht senkrecht auf ihrer Umlaufbahn. Sie ist um etwa 23 Grad geneigt. Dadurch verändert sich über die Jahreszeiten der Einfallwinkel der Sonnenstrahlen – und damit auch die wärmespendende Tageslänge. Ist der Winkel flach, steht die Sonne tief am Himmel  – es ist Winter und die Tage sind kurz. Im Sommer ist es umgekehrt. Dieser Effekt verstärkt sich je näher ein Beobachter den Polen kommt. Und das erklärt, warum es dort zu wochenlangen Polarnächten oder -tagen kommt.

Das ganze noch mal im Detail:

Ulrike Feigl wissen + konzepte

Ulrike Schnyder wissen+konzepte

Thomas H. Loewe wissen + konzepte

“WinterWissen”: Türchen 20

 Tassen-Geklimper

In der kalten Jahreszeit haben heiße Getränke Hochkonjunktur. Ob fruchtiger Tee, heiße Schokolade oder der klassische Cappuccino – auf dem Christkindlmarkt kann man sich an den wohlig-warmen Bechern auch gut die kalten Finger aufwärmen. Schnell ein Stückchen Zucker hinein oder den luftigen Milchschaum umrühren. Klopft man dann – entgegen der Knigge-Empfehlungen – mit dem Löffel an den Rand der Tasse, gibt es einen interessanten Klangeffekt: Anfangs klingt das Löffelklopfen sehr tief. Mit jedem weiteren Klopfen wird der Ton dann aber immer höher. Dieses Phänomen wird auch Cappuccino- oder Hot Chocolate-Effekt genannt.

Und so hört sich das bei einem Latte Macchiato mit Haselnuss-Sirup an (mit Büroatmosphäre im Hintergrund):


Eine Schlüsselrolle spielen die Luftbläschen, die sich in der Flüssigkeit befinden. Beim Cappuccino gibt es im leckeren Milchschaum ausreichend davon. Beim Umrühren gerät ein Teil der feinen Bläschen in den Kaffee – und das hat akustische Folgen: Die Luftbläschen beeinflussen die Schallgeschwindigkeit. In Luft bewegen sich Schallwellen wesentlich langsamer als in Wasser. Die Bläschen bremsen die Schallwellen ab, das verringert die Tonfrequenz, und der Ton hört sich für uns dunkler an. Gleich nach dem Umrühren klingt das Klopfen deshalb am tiefsten. Der Effekt verschwindet nach und nach, wenn die Luftbläschen in dem Becher nach oben steigen. Der Schall wird dann immer weniger gebremst und der Klang wird höher – bis alle Luftbläschen verschwunden sind.

Caroline Zörlein, wissen + konzepte

Caroline Zörlein wissen + konzepte

Ulrike Feigl wissen + konzepte

Ulrike Schnyder wissen+konzepte

Sebastian Kirschner wissen + konzepte


Foto: flickr.com/Bryan Pocius CC BY 2.0

“WinterWissen”: Türchen 19

Gefrorene Schönheiten

Die filigranen Gebilde sind kleine Kunstwerke: Schneekristalle. Meist haben sie eine sechseckige Struktur. Das liegt an der Form ihrer kleinsten Bestandteile, der Wassermoleküle. Sie bestehen aus je einem Sauerstoffatom, an das zwei Wasserstoffatome gebunden sind. Sie hängen aber nicht geradlinig aneinander, sondern das Molekül ist gewinkelt: 104,5 Grad liegen die Wasserstoffatome auseinander.

Wenn mehrere Wasserteilchen einen Kristall formen, wird der Winkel der einzelnen Moleküle etwas größer – so als würde man die beiden „Arme“ auseinanderdrücken. Aus jeweils sechs Wasserteilchen entsteht so ein sechseckiger Ring, die Grundstruktur eines jeden Schneekristalls. Nach und nach lagern sich Millionen von Wassermolekülen an und frieren fest. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit formen sich so unterschiedliche Eismuster.

Fotos:

Ulrike Feigl wissen + konzepte

Ulrike Schnyder wissen+konzepte

Landschaft: flickr.com/Jeppe Salvesen unter CC BY-SA 2.0
Flocke: flickr.com/yellowcloud unter CC BY 2.0
Prismen: flickr.com/dominiqs unter CC BY 2.0
Kristall: flickr.com/Alexander Boden unter CC BY-SA 2.0
Kristall 2: flickr.com/Thomas Bresson unter CC BY 2.0

“WinterWissen”: Türchen 18

Tierisch durch den Winter

Während wir Menschen uns bei Minusgraden mit einer kuscheligen Decke und einer Tasse Tee aufs Sofa zurückziehen können, müssen Tiere im Freien durch den Winter kommen. Dafür haben sie ganz unterschiedliche Überlegensstrategien entwickelt. Klicken Sie sich durch eine kleine Auswahl tierischer Survival-Tipps.

Fotos:

Clara Stark wissen+konzepte

Bienen: flickr.com/SidPix, CC BY 2.0
Schneehase: flickr.com/The Saylesman, CC BY-SA 2.0
Eichhörnchen: flickr.com/Peter G Trimming, CC BY 2.0
Schneeeule: flickr.com/Kraxler – KA, CC BY 2.0
Schwan: flickr.com/Allie_Caufield, CC BY 2.0
Schildkröte: flickr.com/Winkelbohrer, CC BY-SA 2.0
Spinne: flickr.com/sky#walker unter CC BY-SA 2.0
Murmeltier: flickr.com/rarvesen unter CC BY 2.0

 

“WinterWissen”: Türchen 17

Die Erkältungsfalle

Es soll tatsächlich Leute geben, die den Härten des Winters trotzen und bis in den Frühling gesund und fit bleiben. Alle anderen plagen sich 2-3 Mal im Jahr mit einer dicken Nase, trockenem Husten oder fiesen Halsschmerzen herum. Schuld sind Viren – 200 verschiedene Virenarten können eine Erkältung auslösen.

Corinna Huber wissen + konzepte

“WinterWissen”: Türchen 16

Bescherung im Tierreich

Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk kann ein Mensch fast verzweifeln. Tiere sind da etwas pragmatischer. Steinchen, Speichel oder Insekten – alles mögliche wird verpackt und der Herzensdame überreicht.

Oft gilt: Je größer das Paket, umso besser. Selbst wenn es leer ist.

Tiere beschenken sich natürlich nicht wie wir beispielsweise zu Weihnachten. Meist sind es sogenannte Brautgeschenke, mit denen die Männchen die Weibchen beglücken – in der Hoffnung auf ein Techtelmechtel.

Fotos:

Ulrike Feigl wissen + konzepte

Ulrike Schnyder wissen+konzepte

Eisvogel: flickr.com/Karen Roe unter CC BY 2.0
Skorpionsfliege: flickr.com/gailhampshire unter CC BY 2.0
Adelienpinguin: flickr.com/Mike Martoccia unter CC BY-SA 2.0
Trauersteinschmätzer: flickr.com/Andrew Thomas unter CC BY-SA 2-0
Haubentaucher: flickr.com/Jeroen Kransen unter CC BY-SA 2.0
Rollwespe: flickr.com/lostinfog unter CC BY-SA 2.0
Listspinne: flickr.com/Bryce McQuillan unter CC BY 2.0
Laubheuschrecke: flickr.com/TANAKA Juuyoh unter CC BY 2.0

 

“WinterWissen”: Türchen 15

Leben unter Null

Skifahren, Schlittschuh laufen oder Rodeln gehen – auch der Winter hat natürlich seine schönen Seiten. Doch die Tier- und Pflanzenwelt muss sich einige Tricks einfallen lassen, um den eisigen Temperaturen zu trotzen. Auch die Natur setzt auf Anti-Frostschutzmittel.

Caroline Zörlein, wissen + konzepte

Caroline Zörlein wissen + konzepte